Rafting Landquart

Ein schon fast jährlicher Ausflug stand vergangenem Sonntag auf dem Programm der Waynes. Es war wieder an der Zeit in ein Gummiboot zu steigen und einen reissenden Bergfluss hinunter zu donnern.

Abfahrt war 07:30 Uhr – eine unmenschliche Uhrzeit und so sahen die Passagiere von unserem Auto auch entsprechend verschlafen aus. Es ging auch nicht lange und da wurden die ersten Wälder geholzt.

An der Autobahnraststätte Glarnerland gab es einen kurzen Verpflegungsstopp und gestärkt fuhr man weiter Richtung Fideris. Dort angekommen schauten wir ein wenig verdutzt aus der Wäsche, denn es standen lediglich zwei Baucontainer und zwei Boote dort. Die ganze Ausrüstung wird in den Containern gelagert, welche auch als Küche und Umkleidekabine genützt werden.

Da wir dieses Mal keinen Umweg über das Ausland nahmen konnten wir pünktlich unsere Neoprenanzüge fassen und es ging zum Wasser. Nach der üblichen Sicherheitsinstruktion mussten wir auch direkt ins Wasser und den passiven sowie aktiven Schwimmstil praktizieren. Es ist keiner versoffen und so ging es dann auch direkt in die Boote und ab die Post.

Kameramann Yann sorgte bereits vor der ersten Stromschnelle für gutes Material und fiel aus dem Boot. Er wurde gerade noch rechtzeitig wieder ins Boot gezogen bevor er an der Felsmauer zerborsten ist.

Die Morgenabfahrt hatte einige „Adrenalin-geladene“ Stellen und so durfte auch der kleine Junge mit dem grossen Kopf (welcher auf Anhieb einen passenden Helm gefunden hatte) im angenehm temperierten Wasser eine kurze Erfrischung zu sich nehmen.

Wir hatten dann unseren Ausstiegspunkt erreicht und die Boote mussten mit einem Seil eine Mauer hochgezogen werden. Rafting-Neuling Forrer schaffte es dann auch dem Guide das Seil so hochzuwerfen, dass das Ende ihm direkt in das Gesicht fitzte. Sack und Pack auf dem massiv zu „grossen“ Anhänger verstaut und in die Base gefahren wurde.

Dort stand dann ein BBQ auf dem Programm und wir trockneten unsere Anzüge. Wurst, Steak, Salat und Wasser gaben uns neue Energie für den Nachmittagstripp. Denn dieser hatte es in sich.

Kurz und intensiv – es ging durch geniale Stromschnellen und wir paddelten um unser Leben. Die Hand wanderte das eine oder andere Mal an das „Oh-Scheisse-Seil“, welches an der Seite der Boote befestigt war. An diversen Stellen wollte man einfach nicht aus dem Boot fallen, wäre wahrscheinlich nicht sehr amüsant gewesen.

Die Abfahrt endete dort, wo die Morgendliche gestartet hatte. Bis dies alle gemerkt hatten verging eine halbe Ewigkeit. Wer noch Lust hatte konnte nochmals in den Fluss springen und nach dem Umziehen standen dann wie erhofft noch einige Bierchen und Kuchen bereit.

s’Conni hatte uns dann noch zum „Bädele & Brötle“ im Hotel eingeladen und die Mannschaft machte sich auf den Heimweg. Nach wenigen Metern schlief man in unserem Auto, sogar Lulu – wohlgemerkt unser Fahrer – machte ab und an die Augen zu. Nach zwei kurzen Pausenstopps resp. Grillwareneinkaufstopps sprang man in den Pool. Die Damenrunde hatte entweder zu wenig gepaddelt oder war einfach übermüdet und hatte versteckte Energiereserven freigelegt und studierte dann noch eine – sagen wir mal – „Wasserballettchoreografie“ ein, während die Jungs um den Tisch sassen und versuchten nicht einzuschlafen.

Nach dem Essen wurde noch ein wenig geplaudert und dann fiel man völlig kaputt in’s Bett.

Ein grosses Dankeschön an Lulu für die Organisation und allen Waynes sowie Freunden für den wundervollen Tag.

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